Im Zuge eines PPP-Projektes (Public Private Partnership), welches u.a. in Zusammenhang mit der Zukunftsagentur Brandenburg GmbH Potsdam, der MAN TAKRAF Fördertechnik GmbH und der WEQUA GmbH entstand, wurden Kontakte zur rumänischen Stadt Targu-Jiu geknüpft. Im November 2004 fand ein erstes Treffen u.a. mit kommunalen Vertretern dieser Stadt statt. Dabei einigten sich die Bürgermeister beider Städte, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen.
Targu-Jiu, eine Stadt mit ca. 98.600 Einwohnern im Südwesten Rumäniens, ca. 300 km von Bukarest entfernt, befindet sich im größten Braunkohlegebiet Rumäniens. Die Nahrungsmittel-, Holz-, Textil-, Glas- und Chemieindustrie sowie die Maschinenproduktion sind vorrangige wirtschaftliche Aktivitäten dieser Stadt, die seit Beginn der 90er Jahre ebenfalls mit ähnlich gelagerten Schwierigkeiten und Problemen wie unsere Stadt zu kämpfen hat. | | 
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Mit diesem Vertrag wird ein wichtiger Grundstein für die Verständigung zwischen unseren beiden Ländern, Städten und Bürgern gelegt. Die Partnerschaft soll sowohl zum Bewusstsein der Bedeutung menschlicher Beziehungen und persönlicher Begegnungen beitragen als auch im Bemühen durch offene und gegenseitige Informationen über Kulturkreise, Lebensumstände, Gesellschaft und Wirtschaft zum gegenseitigen Kennenlernen und Verständnis eine Rolle spielen.

| | In der Stadtverordnetenversammlung am 16. Februar 2005 fassten die Abgeordneten den Beschluss über einen Partnerschaftsvertrag. Im Juni 2005 besuchte eine Delegation der Stadtverwaltung sowie der Vorsitzende der SVV die rumänische Partnerstadt. |
Targu-Jiu hatte anlässlich ihrer Jahresfeierlichkeiten eingeladen; der beschlossene Partnerschaftsvertrag zwischen unseren beiden Städten wurde abgeschlossen und unterzeichnet. Der Gesamteindruck von unserer Partnerstadt ist sehr positiv. Targu-Jiu ist eine sehr saubere, aber auch sichere Stadt, in der viele Jugendliche anzutreffen sind, und wir hatten den Eindruck, dass sich die Einwohner mit ihrer Stadt sehr identifizieren, wenn man allein die Beteiligung und die Besucherzahlen bei diesem Stadtfest betrachtet. Die Arbeitslosenquote liegt noch etwas unter der in unserer Stadt, ist doch in der Region um Targu-Jiu vor allem auch die Energiegewinnung reduziert worden. Im in der Nähe gelegenen Tagebau Rosia de Jiu werden allerdings zurzeit die dort befindlichen Tagebaugroßgeräte aus Lauchhammer durch MAN TAKRAF saniert und rekonstruiert.