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Anliegen A-Z: Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes

Beschreibung



Negativzeugnis für "widerlegbar" gefährliche Hunde


Gemäß § 8 Abs. 3 Hundehalterverordnung ist bei Hunden folgender Rassen von der Eigenschaft eines  gefährlichen Hundes auszugehen, solange der Halter nicht anhand eines Negativgutachtens eines anerkannten Sachverständigen der örtlichen Ordnungsbehörde nachgewiesen hat, dass der Hunde keine gesteigerte Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder eine andere in ihrer Wirkung vergleichbare Eigenschaft gegenüber Mensch oder Tier aufweisen.

- Alano
- Bullmastiff
- Cane Corso
- Dobermann
- Dogo Argentino
- Dogue de Bordeaux
- Fila Brasileiro
- Mastiff
- Mastin Espanol
- Mastino Napoletano
- Perro de Presa de Canario
- Perro de Presa Mallorquin
- Rottweiler

Voraussetzungen:
Der Hund muss das erste Lebensjahr vollendet haben. 
Es muss ein Sachverständigengutachten vorgelegt werden, das den Hund als ungefährlich einstuft.
Der Halter muss seine Zuverlässigkeit anhand eines Führungszeugnisses nachweisen, dass beim Einwohnermeldeamt zu beantragen ist.
Der Hund muss mit einem Mikrochip-Transponder gemäß ISO Standard durch den Tierarzt gekennzeichnet werden.

Werden die Voraussetzungen erfüllt, erhält der Hundehalter ein Negativzeugnis und eine grüne Plakette, die der Hund am Halsband tragen muss. Das Negativzeugnis verliert mit dem Wechsel des Halters sowie nach der Feststellung der Gefährlichkeit des Hundes seine Gültigkeit.
Wird kein Negativgutachten vorgelegt, gilt der Hund als gefährlich, die Haltung ist dann nur mit Erlaubnis der Ordnungsbehörde möglich. 

Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes
Der Halter muss seine Zuverlässigkeit anhand eines Führungszeugnisses nachweisen, dass beim Einwohnermeldeamt zu beantragend ist.
Er muss seine Sachkunde im Umgang dem Hund durch Ablegen einer Prüfung unter Beweis stellen.
Der Hund muss mit einem Mikrochip-Transponder gemäß ISO Standard durch den Tierarzt gekennzeichnet werden.

Werden die Voraussetzungen erfüllt, erhält der Halter ein Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes und eine rote Plakette, die der Hund am Hals tragen muss.

Der Hund darf außerhalb des befriedeten Besitztums nur angeleint und mit Maulkorb ausgeführt werden.
Hunde folgender Rassen oder Gruppen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden gelten gemäß § 8 Abs. 2 HundehV auf Grund rassespezifischer Merkmale oder Zucht als "unwiderlegbar" gefährliche Hunde:

American Pitbull Terrier
American Staffordshire Terrier
Bullterrier
Staffordshire Bullterrier
Tosa Inu

Die Gefährlichkeit kann nicht widerlegt werden. Diese Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn für sie bis zum 01.07.2004 eine Erlaubnis vorgelegen hat. Ansonsten ist die Haltung ausnahmslos verboten.

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Gebühren

Gemäß Bundeszentralregistergesetz wird für das
  • Führungszeugnis einen Gebühr von 13,00 Euro erhoben.
  • Die Kosten für das Einsetzen des Mikrochip-Transponders müssen beim Tierarzt erfragt werden.

Nach der Tarifstelle 8.2.2 bzw. 8.2.4 der Verordnung über die Gebühren für Amtshandlungen im Geschäftsbereich des Ministers des Inneren vom 08.05.2000 wird für die
  • Ausstellung eines Negativzeugnisses eine Gebühr in Höhe von 25,00 Euro erhoben.
  • Erteilung einer Erlaubnis eine Gebühr in Höhe von 50,00 Euro erhoben.

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Benötigte Unterlagen

  • Den Antrag auf Erteilung eines Negativzeugnisses sowie den Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis und die Listen  von Sachverständigen erhalten Sie im Sachgebiet Sicherheit und Ordnung. 

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Rechtsgrundlagen (Allgemein)

  • Hundehalterverordnung - HundehV vom 16. Juni 2004 (GVBl. II/04 S. 458)

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Hund, Negativzeugnis (Hund)

Zuständige Organisationseinheit(en)

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