Wirtschaft 

Herzlich Willkommen auf den Wirtschaftsseiten der Stadt Lauchhammer.


Auch nach der Wende präsentiert sich Lauchhammer als eine starke Industriestadt im südlichen Brandenburg an der Grenze zu Sachsen.

Was 1725 mit den Lehensrechten August des Starken für die Freifrau von Löwendal zur Betreibung einer Gießerei in Lauchhammer-Ost begann, wird heute durch die Firma TAKRAF GmbH fortgesetzt. Sie liefert Großgeräte Made by TAKRAF in die gesamte Welt. Neben dem weltgrößten verfahrbaren Objekt (Tagebaubrücke 503 Meter) werden in Lauchhammer durch die Firma Vestas Blades Deutschland GmbH Rotorblätter für Windkraftanlagen mit einer Länge von 55 Meter produziert.

Die Attraktivität der Stadt Lauchhammer für Großansiedlungen zeichnet sich durch die verkehrsgünstige Lage aus. Direkt an der B 169 gelegen ist die BAB A13 schnell erreichbar. Städte und auch Flughäfen, wie Berlin, Dresden und Leipzig/Halle liegen ca. eine Autostunde von Lauchhammer entfernt. Auch durch die günstigen Grundstückspreise ca. 8 €/m² für erschlossenes Industrieland zeichnen Lauchhammer aus. Die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte kann die Firma Vesta durch die kurzfristige Einstellung von über 400 Arbeitnehmern aus der Region bestätigen. In den Kompetenzbereichen Kunststoff, Maschinen- und Stahlbau gibt es zahlreiche Aus- und Weiterbildungseinrichtungen (TÜV-Rheinland, WEQUA GmbH und Oberstufenzentrum).

Außerdem werden in Lauchhammer alle Schulformen bis zum Gymnasium angeboten.

Aber auch Firmen wie GALATEA (Kunststofferzeugnisse), Köhnlein GmbH (Türenproduktion), HFG Transport und Technik GmbH und Hoffmann Stahlverarbeitung (Metallbearbeitung), Archikart AG und Kalisch Computer- und Kassensysteme (IT-Branche) prägen das wirtschaftliche Bild des heutigen Lauchhammer. Viele weitere klein- und mittelständische Firmen, die sich gerade nach der Wende etablierten und heute noch am Markt sind, bilden eine starke Plattform in der Stadt. Die Arbeitskräftestruktur mit 4.650 Beschäftigten setzt sich aus 1.450 AP Industrie, 2.475 AP Dienstleistung/Handwerk und 610 AP Handel/Gaststätten zusammen.

Gegenwärtig werden in Lauchhammer verstärkt Anstrengungen unternommen, um an frühere Zeiten der Energieerzeugung (7.000 Beschäftigte) anzuknüpfen, selbstverständlich in Form der neuen Energien, insbesondere der nachwachsenden Rohstoffe. Große zusammenhängende Flächen in rekultivierten Tagebauen bilden eine gute Grundlage für spätere wirtschaftliche Betreibung.

Nach dem Rückbau der Altindustrieanlagen kann Lauchhammer heute im Süden Brandenburgs die größten zusammenhängenden Industrieflächen für Investoren anbieten. Beispielhaft seien hier Flächen von 30 ha in Lauchhammer-Süd und 22 ha in Lauchhammer-West genannt.

Lauchhammer ist heute neben den Städten Finsterwalde, Großräschen, Schwarzheide und Senftenberg ein bedeutender Bestandteil des gleichnamigen Wachstumskernes, der stärksten Wirtschaftsregion Brandenburgs außerhalb des Berliner Speckgürtels. In den Schwerpunktbereichen Metall und Kunststoff arbeiten heute über 5.000 Mitarbeiter.