Wirtschaft 

24.10.2008

Herzlich Willkommen auf den Wirtschaftsseiten der Stadt Lauchhammer.




Auch nach der Wende präsentiert sich Lauchhammer als eine starke Industriestadt.

Was 1725 mit den Lehensrechten August des Starken für die Freifrau von Löwendal zur Betreibung einer Gießerei in Lauchhammer-Ost begann, wird heute durch die Firma TAKRAF GmbH fortgesetzt. Sie liefert Technik für Tagebauausrüstungen in die ganze Welt. Auch die Salzgitter Stahlhandel GmbH, längst nicht mehr nur Lieferant, sondern Hersteller intelligenter Zulieferungen von vorgefertigten Stahlteilen, ist heute fester Bestandteil der starken Maschinen- und Stahlbaubranche in Lauchhammer. Der Maschinenbauer VESTAS, der weltmarktführende Hersteller von Windkraftanlagen, produziert seine Flügel hier vor Ort.

Die Attraktivität der Stadt Lauchhammer für Großansiedlungen zeichnet sich durch die günstige Lage zur Autobahn (3 km) und die Lage direkt zwischen Berlin und Dresden; die Nähe zu Leipzig, aber auch durch günstige Grundstückspreise unter 9 €/m² für erschlossenes Industrieland aus. Die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte kann die Firma VESTAS durch die Einstellung von über 400 Arbeitnehmern aus der Region bestätigen. In den Kompetenzbereichen Kunststoff, Maschinen- und Stahlbau gibt es zahlreiche Aus- und Weiterbildungseinrichtungen (TÜV-Rheinland, WEQUA GmbH und Oberstufenzentrum).

Außerdem werden in Lauchhammer alle Schulformen bis zum Gymnasium angeboten.

Aber auch Firmen wie GALATEA (Kunststofferzeugnisse), Köhnlein GmbH (Türenproduktion), HFG Transport und Technik GmbH und Hoffmann Stahlverarbeitung (Metallbearbeitung), Archikart AG und Kalisch Computer- und Kassensysteme (IT-Branche) prägen das wirtschaftliche Bild des heutigen Lauchhammer. Viele weitere klein- und mittelständische Firmen, die sich gerade nach der Wende etablierten und heute noch am Markt sind, bilden eine starke Plattform in der Stadt. Die Arbeitskräftestruktur mit 4.145 Beschäftigten setzt sich aus 1.300 AP Industrie, 575 AP Handwerk, 1.640 AP Dienstleistung und 630 AP Handel/Gaststätten zusammen.

Gegenwärtig werden in Lauchhammer verstärkt Anstrengungen unternommen, um an frühere Zeiten der Energieerzeugung (7.000 Beschäftigte) anzuknüpfen, selbstverständlich in Form der neuen Energien, insbesondere der nachwachsenden Rohstoffe. Große zusammenhängende Flächen in rekultivierten Tagebauen bilden eine gute Grundlage für spätere wirtschaftliche Betreibung.

Nach dem Rückbau der Altindustrieanlagen kann Lauchhammer heute im Süden Brandenburgs die größten zusammenhängenden Industrieflächen für Investoren anbieten. Beispielhaft seien hier Flächen von 30 ha in Lauchhammer-Süd und 22 ha in Lauchhammer-West genannt.

Lauchhammer ist heute neben den Städten Finsterwalde, Großräschen, Schwarzheide und Senftenberg ein bedeutender Bestandteil des gleichnamigen Wachstumskernes, der stärksten Wirtschaftsregion Brandenburgs außerhalb des Berliner Speckgürtels. In den Schwerpunktbereichen Metall und Kunststoff arbeiten heute über 5.000 Mitarbeiter.