01.09.1930

Grundsteinlegung

20.12.1931 Einweihungsfeier
02.01.1932 Schulbeginn
April 1945 Schließung des Schulbetriebes
01.10.1945 Unterrichtsaufnahme
01.09.1958 Mittelschule später Polytechnische Oberschule
ab 09.1991 Grundschule
07.05.2004 Namensgebung in "Waldschule"
seit 02.2009 in den Räumen der Waldschule: "Kunos Waldclub" - ein flexibles Freizeitangebot für Kinder ( Träger ist der Hand in Hand e.V.)

Im Januar 1932 nahmen die Schüler Besitz von der neu erbauten Waldschule.

Als erster Rektor fungierte Herr Hellwig (siehe Foto). Architekt war Herr Vogler aus Senftenberg. Schule war in der schwierigen Zeit der Weltwirtschaftskrise nicht nur stures Unterrichten und Lernen. Die Lehrer hatten auch Verständnis für die Hobbys der Schüler. Sehr beliebt war zu dieser Zeit das Posiealbum.

Die Waldschule bot sich durch die großzügig gestaltete Aula und die in den Fluren eingebauten Vitrinen als idealer Ausstellungsort an. So fanden Ausstellungen von Zeichenarbeiten und von Handarbeiten der Schule statt.

Im April 1945 wurde die Schule geschlossen. Leider wurde in dieser Zeit viel vom Inventar beschädigt und zerstört. Die Sowjetarmee nutzte die Schule als Genesungsheim für verwundete und erholungsbedürftige Soldaten.

Am 1. Oktober 1945 wurde der Unterricht wieder aufgenommen, nachdem die Schule notdürftig wieder mit Inventar ausgestattet und mit einigen unentbehrlichen Lehrmitteln versehen worden war. In den nun folgenden Jahren unterrichteten Lehrer, die im neuen, demokratischen Geiste erzogen und ausgebildet worden waren, nach den Grundsätzen der Sowjetpädagogik.

Die Waldschule fungierte als Grundschule mit acht aufsteigenden Stufen.

In der Nachkriegszeit hatten die Klassen eine Stärke von bis zu 40 Kindern. Es herrschte Lehrermangel, aufgrund dessen mussten die Unterrichtsstunden um 20 - 30 % gekürzt werden. Es gab sogar eine Schulversorgung.