Historische GebläsemaschineFotopoint Grünewalder LauchFörderbrücke F60 am Bergheider SeeGießer vor dem KunstgussmuseumStatue der Freifrau von Löwendal am Kunstgussmuseum

News-Ticker

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Tourismusverband organisierte Infotour durch die Kunstguss-Stadt

26.​03.​2025

 

Tourismusverband organisierte Infotour durch die Kunstguss-Stadt 

 

Am 20. März 2025 veranstaltete der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. eine ganztägige Informationstour durch die Kunstguss-Stadt Lauchhammer.

Die Tour wurde organisiert von den Mitarbeitern der Touristinformation Senftenberg und richtete sich an Vermieter, Gastronomen, Gästeführer und touristische Anbieter im Lausitzer Seenland.

 

Lauchhammers Bürgermeister Mirko Buhr begrüßte die Teilnehmer zunächst am Kunstgussmuseum Lauchhammer, das eng mit der 300-jährigen Industriegeschichte der Region verbunden ist.

 

Neben der Vorstellung des Projektes „Transformation 1535°“, das die industrielle Geschichte Lauchhammers an den zwei Standorten ERZ und KOHLE mit modernen Kunst- Bildungs- und Erlebnisangeboten veranschaulichen soll, stand natürlich auch eine Führung durch das Kunstgussmuseum auf dem Programm.

 

Die Stadt Lauchhammer feiert in diesem Jahr „300 Jahre Industriekultur“. In diesem Rahmen finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Eine Übersicht findet man auf der Homepage der Stadt.

 

Die zweite Station war der Aussichtspunkt „Unser Fritz“ in Kostebrau. Hier informierte Ortsvorsteher Dr. Hubert Lerche über die rekultivierte Tagebaulandschaft und die neu geschaffenen Wanderwege.

 

Per Bus ging es dann weiter zum Themencampingplatz am Grünewalder Lauch. Inhaber Jens Bohge entwickelte den Campingplatz zu einem modernen und attraktiven Touristenmagneten. Sehr beliebt ist der Fotopoint direkt am See, gestaltet mit symbolischem Lauch und Hammer von Kettensägenschnitzern, die am Grünewalder Lauch seit etlichen Jahren ihre Wettkämpfe austragen.

 

Es folgte ein Spaziergang durch den barocken Schlosspark in Lauchhammer-West. Hier residierte einst die Freifrau von Löwendal, die 1725 mit der Inbetriebnahme des ersten Hochofens die industrielle Entwicklung der Region einleitete. Abgerundet wurde der Besuch durch eine Fahrt mit der Parkeisenbahn, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert.

 

Den Abschluss der Tour bildete die Besichtigung der Biotürme und des Relikteparks -dem Standort KOHLE des Projekts „Transformation 1.535°“. Jörg Hertel, Vorsitzender des Traditionsvereins Braunkohle Lauchhammer, nahm die Besucher mit auf eine kleine Zeitreise durch die Bergbautradition der Stadt Lauchhammer.

 

Die Stadt Lauchhammer ist nach einer zurückgezogenen Kündigung wegen stark gestiegener Mitgliedsbeiträge und Anwendung einer Härtefallregelung nach wie vor Mitglied im Tourismusverband Lausitzer Seenland.

 

Bild zur Meldung: Gruppenfoto der Reisegruppe vor den Biotürmen

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