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Pressemitteilung
Festveranstaltung 300 Jahre Industriekultur in Lauchhammer
Am 25. August 1725 ließ die Freifrau von Löwendal den ersten Hochofen anblasen und gründete das Eisenwerk. Exakt 300 Jahre später, am 25. August 2025, wurde dieses historische Ereignis in einer Werkshalle der TAKRAF GmbH in Lauchhammer-Ost mit Gästen aus Politik und Wirtschaft gebührend gefeiert. Als Rechtsnachfolger des Eisenwerkes ist die TAKRAF GmbH heute ein Symbol für innovative technologische Lösungen für den Bergbau und verwandte Industrien.
In Würdigung dieser 300-jährigen industriekulturellen Geschichte eröffnete der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Robert Crumbach, den Reigen der Grußworte.
Lauchhammer gehörte damals zu Sachsen, und August der Starke persönlich erteilte der Freifrau die Genehmigung für ihr Eisenwerk, darauf verwies Barbara Meyer, Sächsische Staatssekretärin für Infrastruktur und Landesentwicklung.
Weitere Grußworte überbrachten der Beigeordnete und Dezernent beim Landkreises OSL Alexander Erbert und Dr. Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter des Ministerpräsidenten Brandenburgs.
Die 300-jährige Erfolgsgeschichte des Unternehmen TAKRAF stand im Mittelpunkt der Ausführungen von Thomas Jabs, CEO der TAKRAF Group.
Lauchhammers Bürgermeister Mirko Buhr präsentierte vor seiner Festrede einen kurzen Imagefilm, der veranschaulicht, was die Kunstguss-Stadt heute ausmacht: Lauchhammer ist eine Stadt mit Potenzial und bereit für die nächsten 300 Jahre, so der Bürgermeister.
Die Festveranstaltung nahm die Stadt Lauchhammer zum Anlass, um verdienstvolle Persönlichkeiten zu ehren.
Den Ehrenpreis der Stadt Lauchhammer erhielt Dr. Friedrich Wilhelm Heßmer für seinen unermüdlichen Einsatz für die Schlosskirche, seine wegweisende Hospizarbeit und sein langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik.
Mit dem Ehrenpreis der Stadt Lauchhammer wurde auch Gerhard Nies, langjähriger Geschäftsführer der TAKRAF GmbH, ausgezeichnet. Er hat maßgeblich an der Gestaltung der Wirtschaft und des Erhalts des kulturhistorischen Erbes der Stadt Lauchhammer mitgewirkt.
Die Ehrenurkunde der Stadt Lauchhammer wurde an Elke Hellriegel verliehen. Sie engagiert sich seit über 2 Jahrzehnen in der Stiftung Kunstgussmuseum Lauchhammer.
Ebenfalls die Ehrenurkunde der Stadt Lauchhammer erhielt Hans-Jürgen Schmidt für sein jahrzehntelanges, herausragendes ehrenamtliches Engagement für die Bewahrung und Vermittlung der Bergbau- und Industriegeschichte.
An der gemeinsamen Festveranstaltung von TAKRAF und Stadt Lauchhammer nahmen über 300 Gäste Teil.
Bild zur Meldung: Auf der Festveranstaltung wurde erstmals das Imagevideo der Kunstguss-Stadt der Öffentlichkeit präsentiert