Der Traditionsverein Braunkohle Lauchhammere.V. feierte am 21. Mai 2026 im Kastanienhof sein 25. Vereinsjubiläum.
Manuela von Schroedel-Siemau, Geschäftsbereichsleiterin Bildung und Soziales überreichte stellvertretend für Bürgermeister Mirko Buhr im Rahmen der Festveranstaltung einen Scheck an den Vereinsvorsitzenden Jörg Hertel.
Die Braunkohle war über ein Jahrhundert hinweg das wirtschaftliche Herzstück von Lauchhammer. Ihr ist auch die Entstehung der Stadt im Jahr 1953 zu verdanken.
Schon 1912 sorgte die Inbetriebnahme der ersten 110-KV-Hochspannungsleitung von Lauchhammer nach Gröditz und Riesa für europaweite Beachtung.
In der Großkokerei wurde 1952 weltweit erstmals hüttenfähiger Koks aus Braunkohle produziert und das größte bewegliche Arbeitsgerät der Welt, die Förderbrücke F 60, entstand im VEB Schwermaschinenbau Lauchhammer.
Diese herausragenden Leistungen zu bewahren, hat sich der Traditionsverein Braunkohle Lauchhammer mit viel Engagement und Herzblut zur Aufgabe gemacht.
Verschiedenste Bergbaurelikte, wie eine Nachbildung der 110-KV-Hochspannungsleitung am Ortseingang in Lauchhammer-Ost, der Gleisrücker in Kleinleipisch oder der große Reliktepark an den Biotürmen sind beeindruckende Zeitzeugen der Braunkohlenära.
Die Freunde der Parkeisenbahn des Vereins sind seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner und ein Garant für den erfolgreichen Betrieb der Parkeisenbahn im Schlosspark. Zum Kindertag am 1. Juni 2026 wird die bei TAKRAF generalüberholte Parkbahn im neuen Look wieder ihre Runden drehen.
Die Stadt Lauchhammer gratuliert ganz herzlich zum 25. Vereinsjubiläum.
Bild zur Meldung: Manuela von Schroedel-Siemau überreichte einen Scheck an den Vereinsvorsitzenden Jörg Hertel. Foto: Mirko Sattler