Statue der Freifrau von Löwendal am KunstgussmuseumSchwarze ElsterLauchhammer-MitteFörderbrücke F60 am Bergheider SeeBrunnen am Dietrich-Heßmer-Platz

News-Ticker

  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Umfeldgestaltung des Kuthteiches in Lauchhammer kurz vor Baustart

24.​08.​2026

Pressemitteilung

 

Das Projekt „Umfeldgestaltung Kuthteich“ war ein Thema der außerordentlichen Beratung des Hauptausschusses der Stadtverordnetenversammlung Lauchhammer am 19. August 2026.

 

Vertreter der LMBV als Projektträger informierten in der Sitzung über den aktuellen Planungsstand.

 

Die LMBV hat das ehemalige Tagebaurestloch 38 von Dezember 2015 bis Ende 2023 saniert. Dabei kam es immer wieder zu Verzögerungen. Neben der Kippenstabilisierung mittels Rütteldruckverdichtung, Uferprofilierungen und dem Neubau der Ortrander Straße wurden von   2022 und 2023 Erosionsschutzmatten auf einer Fläche von 5.500 m² verlegt sowie Oberboden aufgetragen.

 

Seitdem wartet die Stadt Lauchhammer auf die Umsetzung der Umfeldgestaltung für das rund 13 Hektar große Gewässer.

Der Baustart, so die LMBV, ist nun in greifbare Nähe gerückt. Nach erfolgter Ausschreibung könnten die Baumaßnahmen 2027 realisiert werden.

 

Geplante Maßnahmen:

Wegebau: Errichtung eines Fuß- und Radwegs parallel zur Ortrander Straße und zum Stadtring Mitte, in den Mittelweg einmündend.

 

Spielplatz: Bau eines Spielplatzes mit einem Balancier- und Hangelparcours zum Thema Bergbau. Bei der Gestaltung und der Auswahl der Spielgeräte konnten die künftigen Nutzer im Rahmen der städtischen Kinder- und Jugendbeteiligung mitbestimmen.

 

Naturbeobachtung: Installation eines Beobachtungsturms und einer Beobachtungswand, um Naturfreunden optimale Bedingungen zur Beobachtung von Wildvögeln zu bieten.

 

Infrastruktur: Anlage eines Parkplatzes in unmittelbarer Nähe des Spielplatzes.

 

Mit der Realisierung dieser Maßnahmen wird ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt Lauchhammer, die „Grüne Mitte“, deutlich aufgewertet. Das Areal bietet Bürgerinnen und Bürgern künftig attraktive Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung sowie Rückzugsräume für Ruhesuchende.

 

Zur Entstehung des Kuthteiches:

Der Kuthteich ging aus einem Restloch des Tagebaus Kuth hervor, dem westlichen Teil der Grube Emanuel, die von 1918 bis 1922 in Betrieb war. Die Abraummassen wurden im Tagebau IV verkippt, der sich heute noch in der Landschaft durch den Wehlenteich abzeichnet.

Nachdem die Entwässerungsmaßnahmen eingestellt worden waren, entstand der Kuthteich durch aufsteigendes Grundwasser.

In der Zeit zwischen 1938 und 1993 wurden Kohletrüben aus den Brikettfabriken Nr. 64-66 in das Tagebaurestloch eingespült und dort zwischengelagert. Zudem wurde der Kuthteich als Brauchwasserreservoir für die Brikettfabriken genutzt. 

 

 

 

 

Bild zur Meldung: Umfeldgestaltung des Kuthteiches in Lauchhammer kurz vor Baustart

Einstellungen für mehr Barrierefreiheit

Schrift

Schrift­größe

100%

Kontrast

Kontraste

Inhalts­einstellungen

Barrierefreiheits­erklärung