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News-Ticker

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Kommunale Wärmeplanung

Die Stadt Lauchhammer führt derzeit eine kommunale Wärmeplanung nach Kommunalrichtlinie bzw. Wärmeplanungsgesetz durch. Mit der Erstellung des kommunalen Wärmeplans wurde die SHP Energieprojekt GmbH beauftragt.

 

Grundlegende Aufgabenstellung ist die Entwicklung einer Strategie zur Sicherstellung einer klimaneutralen und nachhaltigen Wärmeversorgung in Lauchhammer bis zum Jahr 2045. Der kommunale Wärmeplan hat diesbezüglich die derzeitige Situation der Wärmeversorgung, Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort sowie verschiedene Szenarien zur perspektivischen Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energiequellen und Abwärme aufzuzeigen. 

 

Mirko   Buhr

Bürgermeister

 

 

Nach dem 1. Bürgerforum zur kommunalen Wärmeplanung am 27. Januar 2025 im Kulturhaus fand am 30. September 2025 das 2. Bürgerforum in der Aula des Mehrgenerationenhauses/Vereinshaus "DomiZiel" statt. 

 

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten erneut die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der Bestands- und Potenzialanalysen, Eignungsgebiete für Wärmenetze sowie das Zielszenario 2045. Zudem wurden praxisbezogene Perspektiven für dezentrale Wärmeversorgungslösungen aufgezeigt. Im Anschluss konnten Fragen gestellt und Anregungen eingebracht werden, die in die finale Ausarbeitung des Berichts zur kommunalen Wärmeplanung einfließen.

 

Das Zielszenario 2045 geht davon aus, dass die perspektivische Wärmeversorgung der Stadt Lauchhammer zu 39% netzgebunden (Wärmenetze) und zu 61% dezentral mit Erneuerbaren Energien (zumeist Wärmepumpen, Biomassekessel und auch biogene Gase) erfolgt. Wärmenetze spielen dabei insbesondere im Innenstadtbereich sowie in besonders dichten Bebauungsstrukturen eine zentrale Rolle. 

 

Präsentation KWP zum 1. Bürgerforum

 

Präsentation KWP zum 2. Bürgerforum

 

Digitaler Zwilling der Stadt (mit Wärmeleitdichte und Bestandsnetzen)

 

Endbericht Kommunale Wärmeplanung Lauchhammer

 

 

Fragen? Tel 03574 488-406

 

   

Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wird mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative von der Bundesregierung gefördert.

 

www.klimaschutz.de

     

Eckpunkte:

 

1. Titel:                               

"KSI: Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung für die Stadt Lauchhammer"

 

2. Bewilligungszeitraum:

        

01.05.2024 bis 31.08.2025

    

3. beteiligte Partner:

              

Stadt Lauchhammer
Liebenwerdaer Straße 69
01979 Lauchhammer

 

sowie SHP Energieprojekt GmbH
Bertolt-Brecht-Allee 24
01309 Dresden


4. Förderkennzeichen: 

           

7K27471

 

5. Ziele und Inhalte:

               

Mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung möchte die Stadt auf die Herausforderungen der Energiebereitstellung in einer überwiegend ländlich geprägten Kommune reagieren und eine langfristige Planungsgrundlage für zukünftige Investitionen erarbeiten.

 

In diesem Prozess ist es Aufgabe der Kommune für einen Interessenausgleich verschiedener Akteure zu sorgen. Gleichzeitig muss die Kommune im Sinne Ihrer Daseinsvorsorge dafür Sorge tragen, dass das Ziel einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung erreicht wird.

 

Bei der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Stadt Lauchhammer mit dem beauftragten Ingenieurbüro SHP Energieprojekt GmbH, Bürgern der Stadt, Kommunalpolitikern, Wohnungsgesellschaften, Betrieben, Gewerbetreibenden und lokalen Energieversorgern ein informelles Konzept zur Umstellung der Wärmeversorgung vor Ort bis zum Jahr 2045. 

 

Basis dafür ist das "Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze" (Wärmeplanungsgesetz – WPG).

 

"Nationale Klimaschutzinitiative"


Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.


Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen.


Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
                                                                                                                                                                                                                                    

 

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