ab 1935
Die Industrie in Lauchhammer, Schwarzheide und Finsterwalde wird durch die Nazis für die Kriegsproduktion genutzt.
Schwarzheide: Flugzeugbenzin aus Braunkohle
Lauchhammer: gusseiserne Teile für die Kriegswaffenproduktion
Finsterwalde: Schweißtechnik für Kriegsschiffe und U-Boote
ab 1945
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden alle modernen Maschinen und Anlagen des Oberhammers (einschließlich der Werkhallen), des Eisenwerkes, der Grube Koyne (hier Förderbrücke und Tagebaugeräte), der Brikettfabrik und des Kraftwerkes vollständig demontiert und als Reparationsleistung in die Sowjetunion gebracht. Nur die Kunstgießerei blieb im Wesentlichen erhalten.
1948
Die Abteilung Berg und Kraft wurde aus dem Lauchhammerwerk ausgegliedert und der neu gegründeten Braunkohlenindustrie zugeordnet. Für die Wiederinbetriebnahme der Grube Koyne und der Brikettfabrik leistete das Lauchhammerwerk bereits technologische Vorarbeiten.
ab 1951
Bau der Braunkohlenkokerei Lauchhammer zur Produktion von hüttenfähigem Braunkohlenhochtemperaturkoks für die Stahlindustrie der DDR.
14.06.1952
Abzug des ersten hüttenfähigen „Braunkohlenhochtemperaturkokses“ der Welt in Lauchhammer-West